Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Heilig-Abend Ich habe noch ein Weihnachtsgeschenk für einen von Euch. Das Heft "Brandstifter, Mörder und Bandigten" von Reinhard Haiplik habe ich doppelt und daher verschenke ich es an einen von euch, der unter diesem Beitrag bis zum 05. Januar einen Kommentar hinterlässt. Auslosung ist am 06. Januar.

Freitag, 12. Dezember 2014

Donnerstag, 11. Dezember 2014

So könnte heute auch das Leben der Hinterkaifecker aussehen

Diesen wunderbaren Bericht habe ich im Donaukurier gefunden. Sogar die Hinterkaifecker werden erwähnt:
Der Großvater, er hieß Blasius, hatte Mitte der 1920er Jahre nach dem schrecklichen Gewaltverbrechen im nahen Hinterkaifeck - dort war bekanntlich die gesamte Familie um Andreas Gruber samt ihrer Magd auf dem Einödhof ums Leben gekommen - den Betrieb vergrößert und weitere Flchen von denErben der Mordopfer zugekauft.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Der Hof

Vergangenen Sonntag waren "Hinterkaifeckologen" aus der Facebook-Gruppe "Hinterkaifeck" am ehemlaigen Standort des Hofes unterwegs und sahen ganz unglaubliches, denn anscheinend kann man tatsächlich zu dieser Jahreszeit bei fehlender Schneedecke die Umrisse der Gebäude erkennen:
Es seien jedenfalls eindeutig rechte Winkel zu erkennen und der Standort passt auch. Vielleicht hat ja noch jemand der interessierten diese Woche Zeit, das Gebiet zu sichten, bevor der erste Neuschnee darauf fällt? Jedenfalls vielen Dank für die Fotos.

Samstag, 22. November 2014

Der Hof

Heddel Deddel aus der Facebook-Gruppe hat diese wunderbare Antimation erstellt:

Danke dafür, es ist sehr anschaulich.

Spielte Erpressung eine Rolle

Vergangenen Donnerstag berichtete der Donaukurier über Reinhard Haiplik, den Verfasser einiger Heimatbücher wie Geheimnisvolle Plätze in der Hallertau: Heimatkundliche Wanderungen zwischen Ilm, Paar und Abensoder "Brandstifter, Mörder und Bandingen".
Hohenwart (DK) Die Einöde Hinterkaifeck: Nie rissen die Spekulationen über den Mord an sechs Menschen in der Nacht vom 31. März auf 1. April 1922 wirklich ab. Und es gibt in der Tat neue Erkenntnisse, behauptet zumindest der Pfaffenhofener Heimatforscher Reinhard Haiplik.

„Das heißt nicht, dass ich die Lösung von Hinterkaifeck liefern kann“, wiegelt Haiplik erst mal ab. Dennoch: „Ein Herr aus Hohenwart, der anonym bleiben möchte, hat mir hochinteressantes Material zugesandt.“ Demzufolge könnte sich die Geschichte folgendermaßen zugetragen haben: Viktoria Gabriel, die Tochter des Hinterkaifecker Landwirts Andreas Gruber, soll Goldmünzen in den Beichtstuhl der Waidhofener Kirche gelegt haben, der als Nachrichtenlager zwischen den Hinterkaifeckern und Soldaten gedient haben soll. Vier Tage vor der Bluttat habe sich Viktoria Gabriel nach der Sonntagsmesse vor der Waidhofener Kirche mit einem fremden Mann mit sächsischem Akzent heftig gestritten, heißt es.

Drei Tage vor dem Mord kam es zu einem Einbruch ins Motorenhaus des Hofes, in dem Andreas Gruber früher Kisten mit Munition und Flugzeugteilen gelagert haben soll – vermutlich illegal. Die Kisten waren 1921 abtransportiert worden, Gruber soll zuvor jedoch kriegswaffenrelevante Papiere herausgenommen haben. Damit, so die Geschichte, die Reinhard Haiplik zugespielt wurde, soll er versucht haben, seine Auftraggeber zu erpressen.

Schließlich seien drei Soldaten beauftragt worden, in Hinterkaifeck nach diesen Papieren zu suchen. Die Ankunft der neuen Magd, die exakt am Tag vor der Mordnacht ihren Dienst in Hinterkaifeck aufnahm, soll jedoch deren Zeitplan in jener Nacht durcheinandergebracht haben. Einen der Soldaten entdeckte Viktoria Gruber im Stall – was dann jener Theorie zufolge der Anlass zum Morden gewesen wäre.

Ein Soldat sei danach ins Elsass geflohen. Bei einer Wohnungsräumung in Frankreich seien auch tatsächlich Papiere entdeckt worden, die die Existenz des Waffenlagers beweisen, berichtet Reinhard Haiplik.

„Ich glaube, diese Spur, die in sich nicht ganz unschlüssig ist, hätte man mehr verfolgen sollen“, resümiert er. Denn Lorenz Schlittenbauer, den viele für den Täter halten, was er Zeit seines Lebens bestritt, habe zwar nach dem Tod seiner ersten Frau eine Beziehung zu Viktoria gehabt.

Aber er sei ein durch Verletzungen und Krankheiten schwer gezeichneter Mann gewesen. „Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass ein so schwacher Mann so einen Mord ausübt“, sagt Haiplik. Merkwürdigerweise laste auf ihm immer noch der schreckliche Verdacht, unter dem die Nachkommen bis heute leiden.

Von Ute De Pascale

Montag, 29. September 2014

Heuseil

Vergangenes Wochenende war ich im <a href="http://www.wackershofen.de/freilandmuseum/cms/front_content.php?idart=39&lang=1">Hohenloher Freilandmuseum</a> in der Nähe von Schwäbisch Hall. Dort gibt es viel aus dem bäuerlichen Umfeld zu entdecken und unter anderem fand ich dieses wunderbare Heuseil, das ich gleich mal fotografisch festgehalten habe, damit sich alle ein Bild von einem Heuseil machen können:






Ganz wunderbar fügte sich dann auch das Biberschwanzdach mit dem einen schadhaften Biberschwanz in die Reihe der für Hinterkaifeck interessanten Fotomotive ein:

Montag, 25. August 2014

König Ludwig II.

Heute vor 169 Jahren wurde der spätere König Ludwig II. von Bayern geboren. Dieser König hat sicherlich auch die Hinterkaifecker beschäftigt, zumindest Cäzilia und Andreas Gruber, denn er war immerhin 22 Jahre "ihr" König.






Sonntag, 3. August 2014

Rückblick: Heute vor 100 Jahren erklärte Deutschland Frankreich den Krieg.

Heute vor 100 Jahren erklärte Deutschland Frankreich den Krieg, Grund waren erfundene Luftangriffe auf Nürnberg.

Der 1. Weltkrieg forderte 17 Millionen Tote. Auch Hinterkaifeck blieb nicht verschont, diesem Krieg fielen sowohl Karl Gabriel, der Eheman Viktoria Gabiels, als auch ihr Bruder Martin Asam zum Opfer.

Zeugnis dieser tragischen Tode ist einerseits das Kriegerdenkmal in Waidhofen

Und andererseits die Tafel des Soldaten- und Kriegervereins Waidhofen:




Samstag, 19. Juli 2014

Hühner schlachten

Manche Sachen werden heute nahezu genau so gemacht, wie sie vermutlich von den Hinterkaifeckern bereits gemacht wurden. Dazu gehört beispielsweise Hühner zu schlachten, denn damals wie heute mussten sie gerupft und ausgenommen werden. In unserem Fall waren es zwar keine Hühner, sondern Brathähnchen, aber das Prinzip bleibt definitiv das selbe:
Nur eins werden die Hinterkaifecker nicht gekannt haben: Whirpools in Wellnessoasen. Also werden sie auch diese Assoziation nicht gehabt haben:

Montag, 31. März 2014

92. Todestag

Lasst uns heute dem gewaltsamen Tod der sechs Bewohner von Hinterkaifeck gedenken, dessen Jahrestag sich heute zum 92. Mal jährt.

Montag, 10. März 2014

15 Jahre

war Cäzilia Gruber alt, als König Ludwig II. heute vor 150 Jahren als König proklamiert wurde.




Freitag, 28. Februar 2014

noch ein Hinterkaifeck-Blog

Erst vor wenigen Tagen habe ich entdeckt, dass es einen weiteren <a href="http://hinterkaifeck-moerder.blogspot.de/">Hinterkaifeck-Blog</a> gibt. Wobei das eigentlich kein Blog ist, denn es gibt nur einen einzigen Artikel darin und der ist vom November 2011.

Allerdings gibt es noch eine Seite <a href="http://hinterkaifeck-moerder.blogspot.de/p/meine-personliche-meinung.html">meine persönliche Meinung</a> und dort vermutet der anonyme Schreiber, dass hinter den Taten eine Teufelsaustreibung gestanden haben könnte.

Dienstag, 25. Februar 2014

Heute vor 70 Jahren

wurden in der Nacht vom 25. Februar auf den 26. Februar 1944 bei einem Bombenangriff der Royal Air Force auf Augsburg neben militärsich wichtigen Zielen wie den Messerschmitt-Werken oder dem Augsburger Hauptbahnhof auch das Augsburger Gerichtsgebäude völlig zerstört und somit auch die in ihm lagernden Akten vom Fall Hinterkaifeck.



Übrig geblieben sind nur Unterlagen, die damals in München lagerten, weil dort die zuständige Polizeidienststelle war. Es sind die Unterlagen, die nicht so wichtig erschienen, um sie der Akte zuzuführen. Das könnte auch die schlechte Qualität der Tatortfotos erklären, es können einfach die Fotos sein, die eben wegen der mangelnden Qualität keinen Eingang in die Akte gefunden haben.

Auf jeden Fall fehlen uns nun seit dieser Nacht
• die Obduktionsberichte
• die Tatortskizze
• Protokolle der Zeugenaussagen
• Gründe für die Inhaftierung der Gabriel-Brüder 1937

 und vermutlich auch noch
• bessere Tatortfotos
• Aufzeichnungen über den ersten Inzestprozess gegen Andreas Gruber und seine Tochter

und vieles mehr.